Frühling, wie bist du so schön

  • 28.03.2013
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Ostern steht vor der Tür und der kalendarisch Frühlingsanfang liegt schon hinter uns. Nun macht er sich unübersehbar bemerkbar und setzt frische Ideen und neue Energien frei. Das passt zu uns, wurde der Frühling doch in diesem Hause in der Grunewaldstraße quasi erfunden. Und das kam so:

Hier in Berlin-Steglitz, oben auf dem Fichtenberg (wegen seiner Bewohner auch „Aristokratenhügel“ genannt), wohnte nach 1900 in der Grunewaldstr. 22 der Berliner Musikalienhändler und Musikverleger Richard Rühle. Zu seinem Freundeskreis gehörte auch der Operettenkomponist Paul Lincke (ja, genau „Berliner Luft“). Beide gründeten den Musikverlag „Apollo-Verlag Lincke & Rühle“. Lincke beschäftigte sich dadurch eingehend mit dem Urheberrecht, das im Januar 1902 als „internationales Abkommen zum Schutz der literarischen Werke und Werke der Tonkunst“ auch in Deutschland in Kraft trat.

In Rühles Haus in der Grunewaldstraße ging Paul Lincke nun ein und aus. Bald gefiel es ihm so gut, dass er um 1905 hier einzog. In diesem Hause, wo heute Rechner und andere High-Tech stehen, komponierte der schon damals bekannte Operettenkomponist den Walzer „Frühling, wie bist du so schön“.

Aber hören Sie selbst:

http.net wünscht einen beschwingten Tag

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