Ach herrjeh…!

  • 28.10.2011
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Heute morgen, so gegen sechs Uhr dreißig, die morgendliche Hunderunde hinter mir und die erste Tasse Kaffee des Tages in der Hand, baut sich meine Liebste mit in die Hüfte gestemmten Armen vor mir auf:

„Unser Keller, Du weißt schon, dieses unerforschliche, weil nicht mehr betretbare Land unter unserer Wohnung – dieser Keller ist fällig am Wochenende. Hundertmal hab ich Dich schon gebeten, dass Du da Begehbarkeit herstellen sollst!“,

sagt sie.

„Ach herrjeh!“,

denke ich und setze zum Sprechen an, doch:

„Nimm Dir ein Beispiel am Müller von gegenüber, Du weißt schon, der bis diesen Sommer über uns gewohnt hat und nach gegenüber gezogen ist. Der hat so’n schnieken Garten und puttelt da immer rum. Der hat garantiert auch seinen Keller top in Schuss!“,

prasselt es auf mich ein.

„Müllers Haus ist nicht unterkellert“,

wende ich matt ein.

„Ist doch egal, dann eben seine Garage!“,

peitscht es zurück.
Ich nutze die nun naturgegebenermaßen eintretende Atempause meiner Liebsten

„Schatz, wann warst Du denn das letzte Mal in unserem Keller?“,

sondiere ich vorsichtig

„25 Zentimeter habe ich mich hineinarbeiten können am vergangenen Freitag!“,

kommt es mit frischer Atemluft heftigst zurück.

„Na dann habe ich gute Nachrichten für Dich“,

fahre ich ihr aus reinem Selbstschutz in die Parade.

„Ich habe am letzten Wochenende, als Du Deine Eltern besuchtest, im Keller aber sowas von Ordnung geschafft, auf dem Rückweg vom Recyclinghof Deinen Wagen komplett gereinigt, gewachst und motorgewaschen und dann noch Müllers neuen Rasenmäher bewundert – VOR seiner Garage, denn in die kommt auch keiner mehr rein!“

„Ohh…“,

meint sie da nur.

Jepp: Ball, Satz und Sieg!

Jetzt aber mal Butter bei die Fische, meine lieben http.net-Partner landauf und landab! In unserer Umfrage vom Juli habt Ihr ja nicht gezögert, die Finger in jede unserer Wunden zu legen. Das tat weh, aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, bereits ordentlich entrümpelt und auch schon reichlich neue Möbelstücke in unserer Bude platziert, die ja auch die Eure ist. Wenn ich nun aber tagtäglich mit Partnern telefoniere und das Gespräch auf neu eingeführte Features und Funktionen bei http.net kommt, sehe ich regelrecht die großen erstaunten Augen vor mir: „Newsletter? – Nö, nicht gelesen.“ „Blog? – Hab ich keine Zeit für.“ „Facebook? – Mach ich nicht.“ „Twitter? – Kenn ich nicht.“ Also wirklich, Leute! Wir können auch gern noch eine Mailingliste einrichten, aber bei Brieftauben und reitenden Boten ist Schluss. Bevor Ihr also das nächste Mal über den Rumpelkeller von http.net lästert, schaut mal in unseren blog.http.net. Da stehen alle Neuigkeiten zeitnah drin. Oder einmal im Monat im Newsletter dann gebündelt.

Und wenn der nette Nachbar von gegenüber, der, der noch bis Sommer bei uns gewohnt hat, bei Euch über seinen schnieken Garten schwadroniert, lasst Euch erst mal seine Garage zeigen.

So, ich mache jetzt Feierabend und lass mich von meiner Liebsten bei klassischer Musik als großer Kellerbefreier feiern 😉

Und Ihr so am Wochenende?

Schöne Grüße,
der swopp

 

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